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Glück ist kein Ziel – sondern ein Zustand, den Du gestalten kannst
Wir alle wollen glücklich sein. Und doch scheint Glück manchmal flüchtig – wie ein Sonnenstrahl, der verschwindet, sobald wir ihn greifen wollen. Dr. Roman Braun bringt es auf den Punkt: Glück entsteht nicht durch Suche – sondern durch Bewusstheit.
Dieser Artikel fasst 10 zentrale Impulse aus seinem Ansatz zusammen. Keine Theorie, sondern konkrete Wege, wie Du im Alltag mehr Lebensfreude, innere Ruhe und echte Verbindung erleben kannst – ohne Dein Leben auf den Kopf zu stellen.
1.) GEH OFFLINE
Wenn du nur Zeit und Energie für eine einzige Sache aufbringen kannst, dann empfehle ich Dir, Dein soziales Offline-Netzwerk zu stärken. Verzichte also auf Facebook, Twitter, E-Mails und Co. und investiere stattdessen in persönliche Kontakte im realen Leben. Ob Du Dich deiner Familie, Verwandten oder Freunden zuwendest, ein neues Hobby beginnst oder einfach dorthin gehst, wo Menschen sind – all diese Schritte wirken sich positiv auf dein seelisches Wohlbefinden aus.
2.) Verändere die Struktur Deines Gehirns
Steige aus dem Hamsterrad aus, setze Dich hin und verkünde Dir selbst und der Welt, dass Du für eine halbe Stunde einfach nur sitzen und atmen wirst. Nach sechs Monaten Meditationstraining zeigt sich eine Stärkung im linken präfrontalen Cortex, dem Stirnhirn, in Bereichen, die mit der Stabilisierung positiver Emotionen in Verbindung stehen. Eine tägliche halbe Stunde Meditation ohne negative Gedanken, außerhalb des Hamsterrads, scheint das gesamte Gehirn in Richtung Zufriedenheit und Glück umzugestalten. Schon das einmalige tägliche Vermeiden von Drama trägt dazu bei, dass wir glücklicher werden! Sei es Dir Wert!
3.) Nutze Dein Glück für Deinen Erfolg mit dem Vorteil des Glücks
Die meisten Menschen überlassen ihre Stimmung dem Zufall. Doch gezieltes Beeinflussen deiner positiven Gefühle verschafft Dir einen Vorteil beim Erreichen deiner Ziele. Studien zeigen, dass Verkäufer um 56% mehr Abschlüsse erzielen, Studenten um 30% bessere Prüfungsergebnisse erzielen und Ärzte um 21% genauere Diagnosen stellen, wenn sie in einer positiven Stimmung sind. Es ist also Deine berufliche Verantwortung, gut drauf zu sein.
How2Tipp: Schon 15 Sekunden reichen aus, um Stresshormone abzubauen und deine Ausstrahlung zu verdoppeln. Einfach tief durchatmen und dir selbst folgende Fragen stellen: „Was bereitet mir Freude? Welche guten Taten habe ich vollbracht? Wofür bin ich dankbar?“ Denke immer an etwas Konkretes! Dadurch fühlst Du Dich nicht nur besser, sondern wirst auch leistungsfähiger.
4.) Geld bringt weder Glück noch Unglück. Es bewirkt … nichts.
Laut Erkenntnissen der Glücksforschung hängen nur etwa 10% unseres Glücksniveaus von äußeren Umständen ab. Glück lässt sich nicht kaufen; es muss in der Gegenwart genossen werden. Erkenne, dass Glück und Geld nur auf einem sehr niedrigen Niveau zusammenhängen, und in Mitteleuropa liegt dieser Betrag bei etwa 1000 Euro pro Monat. Alles darüber hinaus beeinflusst unser Glücksempfinden nicht.
5.) Wertschätze Deinen inneren Dialog
Ob du es willst oder nicht, Dein innerer Dialog läuft ständig ab. Sobald Du darüber nachdenkst, bist Du bereits mitten in diesem inneren Gespräch – und das beeinflusst auch Dein mentales Training. Die Frage ist: Welchen Film spielt sich gerade in Deinem Kopf ab? Du kannst ein negatives oder ein positives Bild von Dir selbst erschaffen, und entsprechend wird sich auch Dein physischer und psychischer Zustand entwickeln. Mehr dazu auf Youtube >>
6.) Glück bedeutet… Sein und Versöhnen mit den Lieben
Umfragen unter Menschen im Alter von 13 bis 80 Jahren haben ergeben, dass, wenn sie nur noch ein Jahr zu leben hätten, zwei Drittel von ihnen mehr Zeit mit ihrer Familie, ihren Freunden und Verwandten verbringen würden. Sie würden bestehende Konflikte lösen, sich versöhnen und ihre Zuneigung und Liebe zu anderen Menschen zeigen wollen. Demnach macht der Kontakt mit Mitmenschen glücklich.
7.) Sei dankbar
Die bewusste und empfundene Dankbarkeit ist ein Glücksbringer. Menschen, die schätzen können, was sie haben und was ihnen widerfährt, sind glücklicher, weniger neidisch auf andere und bewältigen negative Ereignisse besser. Führe ein Dankbarkeits-Tagebuch und lenke Deinen Fokus auf die Dinge, die gut funktionieren und dir Kraft geben. Tatsächlich stimmt es nicht, dass man Probleme loswird, indem man sie aufschreibt. Im Gegenteil, man schreibt sie sich auf die Seele.
8.) Das Glück des Mutigen
Mut ist ein Wegweiser zum Glück, weil er Dich dazu befähigt, die Chancen, die die Gegenwart bietet, zu ergreifen. Lass gelegentlich die Kontrolle los, denn wer ständig alles kontrollieren möchte, sorgt sich um seine Existenz, Geld, Job und all die unvorhersehbaren Dinge. Kontrolle schränkt die Möglichkeiten ein, neue Optionen zu erkennen, und Sorgen sowie Ängste behindern das Erleben der Gegenwart. Also: Verzichte hin und wieder auf Deine Pläne, vertraue Deinem inneren Gefühl und erlaube Dir, die Erfahrung zu machen, dass du zur richtigen Zeit das Richtige erlebst.
9.) Tu Gutes
Das „Helfen“ ist ein weiterer Schlüssel zu einem glücklichen Leben. Dieser weit verbreitete Ansatz ist mittlerweile wissenschaftlich belegt: Es besteht ein Zusammenhang zwischen guten Taten für andere und Deinem eigenen Wohlbefinden.
Im Rahmen einer Untersuchung wurde Studenten Geld gegeben. Die einen sollten die zehn erhaltenen Dollar für sich ausgeben, die anderen sollten etwas für andere Menschen besorgen. Am Ende des Tages war die zweite Gruppe glücklicher und zufriedener.

10.) Stopp die Suche
Last but not least: Erkenne, dass Du Glück nicht suchen kannst und Glück allein auch nicht glücklich macht. Obwohl der Zeitgeist die Suche nach dem Glück mit ich bringt, bringt er paradoxerweise auch die höchste Depressionsrate. Das heißt, wir suchen das Glück mehr denn je und sind gleichzeitig deprimierter denn je. Stopp die Suche. Von meinen Klienten haben diejenigen das größte Problem, die am meisten darauf hinschauen, ob sie glücklich sind oder nicht. Denn: Jedes Mal, wenn Du Dich fragst „bin ich glücklich“ kannst Du es schon nicht mehr sein.
Dein Roman Braun
Was ist Glück eigentlich?
Ein innerer Zustand von Zufriedenheit, Verbundenheit und Klarheit – unabhängig von äußeren Umständen.
Kann man Glück lernen?
Ja. Glück ist weniger ein Zufall als eine Fähigkeit – sich zu spüren, Gedanken zu lenken und bewusst zu leben.
Wie beginne ich im Alltag?
Mit kleinen Momenten: Dankbarkeit, Atmung, Begegnung, innerer Dialog. Glück beginnt im Kleinen.
Wo kann ich Glück intensiver erleben?
Im NLP-Kompaktseminar – mit konkreten Übungen, ehrlichen Gesprächen und Raum für echte Entwicklung.
